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Ronny Söffner

Winzer aus Sachsen · Gourmet Criminelle

Notizen

👑 Prinzessin Beatrix von Wittenburg (56)
Das Opfer. Exzentrische Hotelerbin, Schirmherrin des Männerchors, Vorliebe für Hüte. Sie beauftragte dich mit Wein für ihr Schlosshotel – und wusste mehr über dich, als dir lieb war.
Herzogin Dagmar von Donau (42)
Herzogin Dagmar von Donau (42) – Großcousine 3. Grades, „Selfie-Duchess“, adelige Influencerin unter Content-Druck.
Meine Haltung: 😍 Flirty: die Herzogin ist ein exquisites Träubchen.
Lutz Vogelsang (37)
Lutz Vogelsang (37) – Veranstalter des Jubiläumsfests, Startenor im Wittenburger Männerchor.
Meine Haltung: 😐 Belächelnd: der Chorknabe kann dir in Sachen Charme nicht das Wasser reichen.
Bella Mehlig (29)
Bella Mehlig (29) – Köchin, Trüffelpasteten, Bauernweisheiten.
Meine Haltung: 😐 Nüchtern: als Rebsorte wäre sie ein Grauburgunder – robust, solider Geschmack.
Ulli Kraft (44)
Ulli Kraft (44) – Sicherheitschef, schläft nur mit einem Auge.
Meine Haltung: 😯 Verständnislos: schaut lieber der Gefahr ins Auge als hübschen Damen hinterher.
Effi Huber (47)
Effi Huber (47) – Beatrix' Busenfreundin, Einrichtungshaus, ungefragte Ratschläge.
Meine Haltung: 😊 Spaßig: passt nicht in dein Beuteschema, aber eine gute Kundin, mit der du gern ein Gläschen zwitscherst.
Pauline Picard (32)
Pauline Picard (32) – Pariser Hutmacherin, teure Kreationen.
Meine Haltung: 😍 Reizvoll: die Hutmacherin ist definitiv ein guter Jahrgang!
Valentin Ode (48)
Valentin Ode (48) – Wappenkünstler, Dirigent des Männerchors.
Meine Haltung: 😖 Nervös: das Gefuchtel mit seinem Taktstock macht dich ganz wuschig.
Freie Notizen: Zeitablauf, Widersprüche, Uhrzeiten, Alibis.
Freie Notizen: Zeitablauf, Widersprüche, Uhrzeiten, Alibis.

Sätze & Worte

Steckbrief

35 Jahre, Winzer aus Sachsen, erfolgreicher „Adelsschluck“-Verkäufer. Gesellig, quirlig, selbstbewusst, ein bisschen aufdringlich. Charmebolzen, der mit jeder Dame flirtet, die ihm über den Weg läuft.

Mein Auftritt

• Viel reden, neugierig nachfragen, Uhrzeiten & Widersprüche im Blick behalten

• Ständig den „Adelsschluck“ erwähnen und Köschtbröbben anbieten

• Mit den Damen flirten, Komplimente im Dauerfeuer

• Zwischendurch zum gemeinsamen Schluck auffordern (egal welches Getränk)

• Bei Vorwürfen empört reagieren, aber nicht lügen

• Nicht jeden Satz im Dialekt sprechen – wenige Wörter reichen

Der offizielle Trinkspruch

  • „Waggln, rieschn un dorch de Zähn ziehn!“
    (Glas schwenken, am Getränk riechen, beim Trinken durch die Zähne ziehen)

Einfaches Sächsisch

nichtni
keinkeen
malma
guckenguggn
ein bisschenein bissl
wir müssenmüss mer
ja / alsonu

Meine Sprüche

  • „Nu, erst ma ein Köschtbröbben, dann redet es sich leichter.“
  • „Das is ni irgendein Wein. Das is Adelsschluck!“
  • „Erst probieren, dann beschuldigen.“
  • „Ich bin Winzer, keen Verbrecher.“
  • „Nu gugge ma, da passt doch was ni zusammen.“
  • „Keen Grund, gleich so aufgeregt zu werden.“
  • „Mein Adelsschluck wird weltweit verkauft. Ich hab einen Ruf zu verlieren.“
  • „Wer meinen Wein ablehnt, macht sich schon ein bissl verdächtig.“
  • „Nu erzähl das Ganze noch ma langsam und mit Uhrzeit.“
  • „Also bei mir war alles völlig geschäftlich.“
  • „Ein guter Wein lügt ni. Menschen dagegen schon.“

Fragen an die anderen

  • „Wo warst du zu der Zeit?“
  • „Wer kann das bestätigen?“
  • „Wann genau war das?“
  • „Warum hast du das bisher ni erwähnt?“
  • „Passt das überhaupt zu dem, was vorhin erzählt wurde?“
  • „Wer hatte davon einen Vorteil?“

Notfallsatz

„Nu, bevor wir hier weiter wild spekulieren, nehmen wir erst ma ein Köschtbröbben und gehen alles der Reihe nach durch.“

Meine Vorstellung

„Nu, guten Abend allerseits! Ronny Söffner mein Name – Winzer aus Sachsen, und wer meint, das wär hier nur so ein Titel den man sich kauft, dem sag ich: nu, ganz und gar ni! Ich bin nämlich, rein blutsmäßig, ein Sprössling der Linie Augusts des Starken. Ja, genau der! Der olle Kurfürst soll vor 300 Jahren 354 uneheliche Kinder gezeugt haben – da wird doch wohl noch eens für meine Ahnenreihe abgefallen sein, nu.“

„Übernommen hab ich das Weingut von meinem Onkel, stand kurz vorm Ruin, muss ich ehrlich zugeben. Aber wo kein Kläger, da kein Richter – und mit ein bissl Adelsprädikat auf dem Etikett verkauft sich so ein Tröpfchen gleich viel fürstlicher. Mein „Adelsschluck“ geht mittlerweile in die ganze Welt raus. Amerika, Asien, sogar ein Prinz aus Monaco hat schon bestellt, sach ich euch nur so viel.“

„Und weil das hier heut ein Fest ist, das seinesgleichen sucht, hab ich natürlich reichlich Köschtbröbben dabei. Nu kommt ma alle her, ein Schlückchen kann keinem schaden – im Gegenteil! Ihr müsst nur schön Waggln, rieschn un dorch de Zähn ziehn, dann schmeckt's gleich doppelt so gut.“

„Die Prinzessin Beatrix, Gott hab sie selig, hat übrigens seit Jahren bei mir bestellt für ihr Schlosshotel – die wusste eben, was gut ist. Ein herber Verlust für die Weinwelt, das kann ich euch sagen. Aber genug jetzt von mir geredet – wobei, so ganz genug ist es bei mir eigentlich nie, das kennt ihr ja schon. Erzählt mir lieber: wer wart ihr eigentlich noch mal, und – viel wichtiger – wo genau wart ihr, als das Feuerwerk hochging?“

Mein Geheimnis

Mein Charakter

Als du das vor der Insolvenz stehende Weingut deines Onkels übernommen hast, brauchtest du eine Strategie gegen die roten Zahlen. Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter – du behauptest, ein Sprössling der Linie Augusts des Starken zu sein (der soll vor 300 Jahren 354 uneheliche Kinder gezeugt haben – deine Behauptung ist also unwahrscheinlich, könnte aber ebenso auf jede andere in Sachsen geborene Person zutreffen).

Mit „Adelsprädikat" auf dem Etikett verkaufst du deinen Wein weltweit. Auch Prinzessin Beatrix von Wittenburg wurde auf deinen „Adelsschluck" aufmerksam und orderte seit Jahren für ihr Schlosshotel. Als Aussteller beim Jubiläumsfest servierst du „Köschtbröbben" und glänzt mit Weinwissen.

Mein Geheimnis (Mordmotiv!)

Beatrix hat ein Ahnenforschungsbüro beauftragt, deine Abstammung zu überprüfen. Als du während des Jubiläumsfests arglos in ihr Büro stiefelst, um die Weinbestellung aufzunehmen, konfrontiert sie dich mit dem Ergebnis: Du bist nicht im Entferntesten mit dem Sachsenfürsten verwandt. Sie erpresst dich – entweder überschreibst du ihr die Markenrechte für den Adelsschluck, oder sie entlarvt dich als Schwindler und verklagt dich wegen unlauteren Wettbewerbs. Du willst nicht im Knast landen, also gibst du nach.

Das ist dein Tatmotiv – nur preisgeben, wenn jemand dir handfeste Beweise vorlegt!

Meine Aufgabe

Hauptaufgabe: Du bist nicht der Mörder und darfst nicht lügen. Deine Geheimnisse darfst du für dich behalten, besonders die, die als Tatmotiv infrage kommen. Liefert dir aber jemand Beweise, darfst du nur noch ohne zu lügen ausweichen oder die Wahrheit offenbaren.

Nebenaufgabe: Du bist ein Charmebolzen! Flirte mit den anwesenden Damen, verteile Komplimente im Dauerfeuer. Fordere zwischendurch auf Sächsisch zum gemeinsamen Schluck auf: „Waggln, rieschn un dorch de Zähn ziehn!"

Kostüm

Elegant, farbenfroh, modisch, gewagt. Pullunder oder Satinweste, dazu Schlips oder Fliege. Weißes Hemd, farbige Stoffhose, klassische Derby-Schuhe passend zum Gürtel, dazu ein Flatcap. Und natürlich: eine Flasche Wein dabei.

Meine Sicht auf die anderen

😍 Dagmar von Donau – Flirty: die Herzogin ist ein exquisites Träubchen.

😐 Lutz Vogelsang – Belächelnd: der Chorknabe kann dir in Sachen Charme nicht das Wasser reichen.

😐 Bella Mehlig – Nüchtern: als Rebsorte wäre sie ein Grauburgunder – robust, solider Geschmack.

😖 Valentin Ode – Nervös: das Gefuchtel mit seinem Taktstock macht dich ganz wuschig.

😍 Pauline Picard – Reizvoll: die Hutmacherin ist definitiv ein guter Jahrgang!

😊 Effi Huber – Spaßig: passt nicht in dein Beuteschema, aber eine gute Kundin, mit der du gern ein Gläschen zwitscherst.

😯 Ulli Kraft – Verständnislos: der Sicherheitschef schaut lieber der Gefahr ins Auge als hübschen Damen hinterher.